Der Fuderheuberg

Ausgangshöhen bei ca. 480 m
Gipfelhöhe: 1321 m
Ausgangspunkte zum Fuderheubergstein:
  • Piding-Staufenbrücke an der Kapelle und gegenüber Saalachsteg,
    Hauptrichtung dieses Anstiegs führt über den gesammten Bergrücken zum Gipfel.
  • Urwies – Moaalm – Heubergsattel, von hier aus
    > links über Vorderstaufen zum Fuderheubergstein
    > rechts über Steinerne Jäger zum Hochstaufen
    > Abstieg über Buchmahd nach Reichenhall
Mit Aufstiegszeiten von den genannten Ausgangspunkten muss mit jeweils 2 ½ bis 3 Std. gerechnet werden. Der Aufstieg zum Hochstaufen mit dem Reichenhaller Haus mit weiteren 2 Std. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit ist von allen Ausgangspunkten zum Fuderheubergstein oder Hochstaufen erforderlich. Nach dem neuen Wegebeschilderungssystem sind alle Aufstiege mit ROT eingestuft.
Abkürzungen vom markierten Wegenetz sind zu unterlassen, DA auf den Steilen, mit Gras bewachsenen Bergflanken des Fuderheubergs höchste ABSTURZGEFAHR besteht. Besonders heikle Wegabschnitte und der Gipfelanstieg sind mit Stahlseilen gesichert.
Kommt man diesen Kriterien nach ist eine Tour auf den Fuderheustein ein herrliches Erlebnis mit wunderbaren Ausblicken nach Piding, dem Alpenvorland mit seinen Seen, dem Reichenhaller Talkessel und der grandiosen Berchtesgadener Bergwelt.
Da für Auf- und Abstieg mit einer Gehzeit von ca. 5 Std. zu rechnen ist, sollte ausreichend Trinkbares in den Rucksack gepackt werden, weil weder an einer Quelle oder bewirtschafteten Hütte der Flüssigkeitsbedarf ergänzt werden kann. Ausreichend trinken schützt vor Erschöpfung, Krämpfen und Nebenwirkungen durch Flüssigkeitsmangel.

Wegebericht 2008

Die Naturgewalten, in Wettervorhersagen oft angekündigte Stürme, große Schneemengen und Wolkenbrüche haben heuer einen weiten Bogen um unser Wegerevier gezogen. So konnte ich nach meiner ersten Arbeits- und Erkundungstour im Mai meinem Wegeteam vom guten Zustand des Fuderheusteigs berichten. Das heißt
nicht, dass am Freilassinger Steig keine Arbeiten anfallen. Kleine Bäume, morsche Äste oder Geröll auf oder über den Weg sind allemal anzutreffen. Jedoch muss man beim Entfernen dieser, manchmal nur kleinen Hindernisse, große Sorgfalt walten lassen, um in darunter liegenden Wegabschnitten keine Wanderer zu gefährden.

An weiteren 4 Tagen im Lauf des Sommers haben Klaus und Max den Weg an einigen Stellen etwas verbreitert, ausgebessert, viel Laub entfernt, Unterholz und Stauden zurück geschnitten, Stufenbretter erneuert oder befestigt. Teilweise wurde vorgefertigtes Stufenholz hoch getragen oder vor Ort liegendes Baumholz
verwendet. Durch Verbotsschilder an Wegeinstiegen weisen wir auf die Sperrung des Weges während Arbeitszeiten hin. Es kommt immer wieder vor, dass Wanderer dies bewusst ignorieren und den Weg trotz Sperrung begehen. Sorge bereitet uns das allemal bei der Arbeit. Bergsteiger von oben bereiten keine Sorgen, da die Arbeiten jederzeit solange unterbrochen werden können bis diese mit Sicherheit aus der Gefahrenzone sind.

Viel Dank gebührt Beiden für ihre geleistete unfallfreie Arbeit und die Sorge um den guten Zustand des Heubergsteiges. Natürlich findet die Wegbetreuung nie ein Ende, aber es ist beruhigend zu wissen, dass ich bei einem größeren Arbeitsaufwand auf weitere freiwillige Helfer zurückgreifen kann.

Ich wünsche allen Bergkameradinnen, Kameraden, ihren Angehörigen, meinen Helfern und Freunden der Sektion ein gutes und unfallfreies neues Bergjahr.

„Berg Heil“
Euer Wegeteam
Hans Feldbacher

 

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